"Regensburger Domspatzen" - Nach dem Abschlussbericht

"Es muss davon ausgegangen werden,
dass nahezu alle Verantwortungsträger 
zumindest ein Halbwissen
über die Vorfälle gehabt haben."











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09.08.2017
"Wir schämen uns" - Der Vorstand des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Coesfeld hat seine tiefe Bestürzung über das Leid, das Kindern und Jugendlichen der Regensburger Domspatzen über Jahrzehnte zugefügt worden ist, zum Ausdruck gebracht. „Als katholische Christen schämen wir uns für das Verhalten der Priester und Laien, die als Verantwortliche in der Erziehung und Leitung der Regensburger Domspatzen, Kinder und Jugendliche, die ihrer Fürsorge übergeben waren, durch sexuelle, physische und psychische Gewalt in ihrer Würde verletzt haben“, heißt es in einer Stellungnahme. Der systemische und systematische Missbrauch von Macht sei durch nichts zu entschuldigen. Es gehe, so der Vorsitzende Gerhard Schmitz, nicht um „bloße Verfehlungen“ Einzelner, sondern – im Kontext der schon früher bekannt gewordenen Fälle von Missbrauch in verschiedenen Ländern – um ein erschreckendes Bild einer Kirche, die einen höchsten moralischen Anspruch verkündige und dabei zutiefst verstrickt sei in einen sündhaften Kreislauf von Gewalt und Vertuschung. azonline.de


04.08.2017
"Anmerkungen zum Domspatzen-Abschlussbericht": Ein ausführlicher Kommentar über die Vorgeschichte des Abschlussberichts, Grenzen des Auftrags und der Schutz der Institution, über die Plausibilität der Zahlen,  über gesäuberte Akten und leugnende Täter. regensburg-digital.de


04.08.2017
"Hinsichtlich der Übergriffe in Regensburg bezweifle niemand, dass es sich um „schändliche und beschämende Taten“ handle, die bestraft und in Zukunft verhindert werden müssten; auffällig sei aber der „Grad medialer Manipulation“, so die Autorin Lucetta Scaraffia, Historikerin und Mitglied des nationalen italienischen Bioethik-Komitees. „Die Angewohnheit, die katholische Kirche als Quelle aller Übel zu bezeichnen, ist schon Teil der Alltagserfahrung und bereitet die öffentliche Meinung darauf vor, das für normal zu halten“, schreibt Scaraffia." merkur.de


01.08.2017
Missbrauch: Kirche braucht auch künftig Druck der Öffentlichkeit.  Die christlichen Kirchen brauchen auch sieben Jahre nach der Aufdeckung der Missbrauchskrise weiterhin die mediale Öffentlichkeit als "kritisches Korrektiv": Das hat die Münsteraner Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins bei einem Vortrag im Rahmen der "Salzburger Hochschulwochen" unterstrichen. So wie die jahrzehntelange kirchliche Praxis der Vertuschung und des Herunterspielens der Missbrauchsfälle nur durch eine öffentliche Aufdeckung durchbrochen werden konnte, so brauche es weiterhin das wache Auge der Medien und einer kritischen Öffentlichkeit. kathpress.at

30. Juli 2017:
"Das Ungeheuerliche, das ans Licht gekommen ist, trifft die Kirche ins Mark. Ihre Selbstüberhöhung als etwas Hehres, Ideales, Sakrosanktes ist die eigentliche Ursache für den systematischen Missbrauch von Macht von seinen Anfängen bis zu seiner Aufklärung. Ein System, das sich absolut setzt, hat keine Kontrollmechanismen, seine Lenker sind früher oder später überfordert. - Leider verhalten sich die Bischöfe in ihrer Gesamtheit angesichts dieser Verbrechen in der Öffentlichkeit auffällig ruhig, verlieren sich lieber in Fragen der Wiederverheiratung Geschiedener und deren Zulassung zur Eucharistie anstatt für alle vernehmbar das nahezu unermessliche Unrecht zu benennen. Ihre Aufgabe wäre es, endlich damit anzufangen, das theologische Verständnis der „sancta ecclesia“ von einer klerikalistischen Ideologie zu befreien."  christ-in-der-gegenwart.de

30. Juli 2017:
Es war der erste Auftritt Müllers in seinem ehemaligen Bistum seit der Veröffentlichung des Abschlussberichts über die Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen. Viele der Besucher erwarteten mehr als nur einen Gottesdienst: ein paar versöhnende Worte wenigstens, eine Entschuldigung bei den Opfern de Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen. Doch Müller schwieg.  Kein mea culpa des Kardinals also. br.de

29. Juli 2017:
Berichte über die jahrzehntelangen Übergriffe bei den Regensburger Domspatzen haben sich über die Medien bis nach Pakistan verbreitet. Alle Zeitungen des Landes hätten ausführlich über den vergangene Woche vorgelegten Abschlussbericht des Regensburger Rechtsanwalts Ulrich Weber berichtet, berichtete der Gründer der "Kinderhilfe Afghanistan", Reinhard Erös, der Katholischen Nachrichten-Agentur.  Zum Teil hätten die Blätter dem Thema eine dreiviertel Seite gewidmet. Dieses große Medieninteresse habe unter den Katholiken in Pakistan Besorgnisse ausgelöst, sagte der frühere Bundeswehrarzt und Entwicklungshelfer. Wenn "Vertreter Gottes" in Pakistan Jungen missbrauchten, würden sie sofort gelyncht. Verstärkt werde die Unruhe dadurch, dass mit dem früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger und Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller prominente Kirchenmänner in die Angelegenheit verstrickt seien. Unter den rund eine Million Katholiken in Pakistan gebe es nun Befürchtungen, dass sich ihre Lage dadurch weiter verschlechtere. cds.kna.de

28. Juli 2017:
War da was? - Warum Gerhard Ludwig Müller den Missbrauch noch immer nicht sehen will: Seine Sicht, dass es sich bei Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche um Taten von Einzeltätern und kein institutionelles Problem handelt, hat der Kardinal nie aufgegeben. Müller sieht keine Verantwortung der Kirche als Institution, zumindest gesteht er sie öffentlich nicht ein. Was er hingegen sehr wohl erkennt, so heißt es, sei ein von säkularen Medien koordinierter Angriff gegen die Kirche, der letztlich auf die Abschaffung des Zölibats zielt. Für den Kardinal ist klar, wen es da mit aller Schärfe zu verteidigen gilt: seine Kirche. Auf Betroffene muss diese Haltung zynisch wirken. "zeit.de"

28. Juli 2017:
Alexander Probst, selbst Betroffener bei den "Regensburger Domspatzen", Autor der Streitschrift "Von der Kirche missbraucht", sagt: "Wir haben etwas erreicht, von dem wir jahrelang geträumt haben. Es sind nicht allein die Worte, die Voderholzer wählt, sondern die Art, wie er sie sagt. Auch der Bischof hat Narben davongetragen." - Seit wenigen Tagen liegt für Bischof Voderholzer ein weiteres gewaltiges Hindernis auf seinem so forsch beschrittenen Weg zur Aufklärung: Prälat Georg Ratzinger, 93, der ältere Bruder Papst Benedikts, war von 1964 bis 1994 Domkapellmeister, Vorsitzender des Direktoriums der Stiftung "Regensburger Domspatzen" und somit automatisch eine zentrale Figur für die Frage, wer von den Misshandlungen und Missbrauchsfällen gewusst hat "zeit.de"

27. Juli 2017:
Mehrere ehemalige Domspatzen offenbaren ihre üblen Kindheitserinnerungen. Der kleine Manfred passte genau ins Beuteschema des Priesters Johann M.: Wehrlos, blond, schmal, kaum Unterstützung von Zuhause. Mit Schlägen machte er ihn gefügig und lebte seine sexuellen Perversionen an ihm aus. " Als das Bistum dazu aufrief, dass sich Opfer melden sollten, hielt er still. "Erst, als ich den Abschlussbericht gelesen hab’, ist meine Dauerangst einem Gefühl der Befreiung gewichen. Ja, so war es, genau so übel." "nordbayern.de"

27. Juli 2017
Der Missbrauchsbeauftragte der DBK, Bischof Ackermann, schweigt bis heute zu dem Abschlussbericht.

26. Juli 2017
"In der Verdrängungsschleife: Der Klage der Missbrauchsopfer über die Ignoranz und das Desinteresse des Klerus sowie über die mangelnde Unterstützung aus dem Vatikan möchte ich mich anschließen und aus eigener Erfahrung Folgendes beitragen: Nachdem das Bistum Münster den Bericht über meine Erlebnisse als Messdiener in den Jahren 1949 bis 1951 monatelang ignoriert hatte, wandte ich mich an den Beauftragten der katholischen Kirche, Stephan Ackermann, um diesen zu bitten, seinen Münsteraner Kollegen zur Kenntnisnahme aufzufordern. Von Ackermann habe ich nie eine Antwort erhalten..."
"sueddeutsche.de" 


25. Juli 2017: 
"Aufarbeitung und Verdrängung liegen eng beieinander. Und immer wieder kommen neue Fälle ans Tageslicht. In Trier zum Beispiel mussten Bischof Stephan Ackermann und sein Vorgänger, der heutige Münchner Kardinal Reinhard Marx, Fehler im Umgang mit einem Priester einräumen, der immer wieder wegen Übergriffen angezeigt, aber nie verurteilt wurde. Ausgerechnet Marx und Ackermann: Marx hat sich als Bischofskonferenzvorsitzender für einen selbstkritischen Umgang mit dem Thema eingesetzt, Ackermann ist Beauftragter der Bischofskonferenz für Missbrauchsfälle." sueddeutsche.de

24. Juli 2017:
Udo Kaiser, der von 2016 bis 2017 im Beratungskuratorium von Rechtsanwalt Weber als Vertreter der misshandelten und missbrauchten Domspatzen saß, zeigt sich im Gespräch mit regensburg-digital entsetzt über das aktuelle Vorgehen Voderholzers: „Als ob es keine Auseinandersetzung gegeben hätte, wiederholt das Bistum dieselben Fehler“. regensburg-digital.de

24. Juli 2017:
Pfarrer Wolfgang Beck, ("Das Wort zum Sonntag") auf die Frage von "domradio": "Hat Sie das schockierende Ausmaß des Missbrauchs und der Misshandlungen auch von Amtskollegen überrascht?": "Nein, man muss auch sagen, dass man als katholischer Christ schon einiges in den letzten Jahren gewohnt ist." "Es sind also die Strukturen klerikaler Macht und Intransparenz, die dieses Ausmaß an Missbrauch möglich gemacht haben. Gibt es diese Strukturen denn immer noch? Die Geschehnisse in Regensburg liegen immerhin 25 Jahre zurück." Beck: "Ja, ich würde behaupten, dass es sie noch gibt." domradio.de

23. Juli 2017
Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig: "Spätestens seit dem Abschlussbericht über die Misshandlungen bei den Domspatzen frage ich mich, warum es einem Kurienkardinal so schwer fällt, im Angesicht von hundertfachen Gewalttaten an schutzlosen Kindern ein Wort der Entschuldigung und des Mitgefühls zu äußern. Es geht hier nicht um einen persönlichen Disput. Es geht mir allein darum, dass Betroffene sich wahrgenommen fühlen und eine Möglichkeit haben, für sich abschließen zu können." spiegel.de

23. Juli 2017:
Der Regensburger Bischof Rudolf Vorderholzer schreibt in einem Hirtenbrief, dass ihn die Übergriffe mit Scham erfüllten. Weiter schreibt er, angesichts der Schilderungen der Opfer könne er nur in Demut um Entschuldigung bitten.

22. Juli 2017:
Und Bischof Ackermann, der Missbrauchsbeauftragte der DBK, schweigt.

22. Juli 2017:
Pfarrer Dr. Wolfgang Beck, "Das Wort zum Sonntag":  Es braucht die Bereitschaft von Bischöfen, die Strukturen klerikaler Macht und kirchlicher Intransparenz nachhaltig zu durchleuchten. Für diese Bereitschaft braucht es den Druck von Mitbürgern, braucht es die kritische und häufig als störend empfundene Öffentlichkeit. Gerade deshalb: Helfen Sie mit, dass dieser Druck nicht nachlässt!" daserste.de

22. Juli 2017:
Auch "Wir sind Kirche" vermisst eine Stellungnahme des Trierer Bischofs Stephan Ackermann, den die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) 2010 zum Missbrauchsbeauftragten ernannt hatte. Erstaunlich sei auch, dass sich der DBK-Vorsitzende, der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx, zu dem Bericht nicht geäußert habe, sagte Weisner."  augsburger-allgemeine.de

22. Juli 2017:
Der Missbrauchsbeauftragte, Bischof Dr. Stephan Ackermann,  schweigt weiterhin

22. Juli 2017:
"Der öffentliche Druck zu den Missbräuchen in der katholischen Kirche müssten, anhalten, kommentierte Joachim Frank im Dlf: Ansonsten würden diejenigen, die immer noch nichts verstanden hätten, wieder Oberwasser bekommen - wie etwa der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation Gerhard Müller." Von Joachim Frank, deutschlandfunk.de

20. Juli 2017:
Der frühere Regensburger Bischof Müller sieht nicht ein, sich für die verschleppte Aufarbeitung des Domspatzen-Skandals zu entschuldigen  - und geht den Missbrauchsbeauftragten an.  Doch der lässt nicht locker. spiegel.de

20. Juli 2017:
Der Missbrauchsbeauftragte der DBK, Bischof Dr. Stephan Ackermann hüllt sich weiter in Schweigen

20. Juli 2017:
Rechtsanwalt Ulrich Weber kritisiert,  Müller habe zu lange an einer Einzelfalluntersuchung festgehalten, statt das System der Gewalt insgesamt zu untersuchen. sueddeutsche.de

20. Juli 2017:
Kardinal Müller kritisiert  den Regensburger Rechtsanwalt Ulrich Weber, der in den vergangenen zwei Jahren im Auftrag des heutigen Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer den Missbrauch untersucht hatte. Wenn Weber ihm nun aus der Rückperspektive und dem heutigen Kenntnisstand Vorhaltungen mache, könne er das nicht akzeptieren, sagte Müller: "Das entspricht nicht der Wahrheit." sueddeutsche.de

20. Juli 2017:
Kardinal Müller selbst sieht keinen Anlass für eine Entschuldigung seinerseits.  sueddeutsche.de

19. Juli 2017:
Bischof Ackermann, der Missbrauchsbeauftragte der DBK schweigt weiter.

19. Juli 2017:
Kardinal Müller fordert von Rörig eine Entschuldigung.  "Ich sehe keinen Anlass für eine Entschuldigung. Ich fordere Rörig auf, sich für die unwahren Behauptungen von Verschleppung zu entschuldigen und diese abzustellen."   welt.de

19. Juli 2017:
Johannes-Wilhelm Rörig, Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung fordert eine Entschuldigung von Kardinal Müller. „Es wäre den Betroffenen zu wünschen, dass er sich wenigstens jetzt für die verschleppte Aufarbeitung entschuldigen würde."  pnp.de

19.07.2017:
Jesuitenpater Hans Zollner: "Müller soll mit den ehemaligen Domspatzen sprechen, die Missbrauch erlitten haben. Die Opfer brauchen das Gespräch." radiovaticana.de

19.07.2017:
Kapellmeister Roland Büchner erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Vorgänger Georg Ratzinger: "Es herrschte ein System der Angst", sagte Büchner über die Zeit des Bruders von Papst Benedikt XVI. als Chorleiter der Domspatzen der Wochenzeitung "Die Zeit". "Das muss ans Licht, auch wenn es weh tut. zeit.de

19.07.2017:
Kardinal Müller: "Es trifft einfach nicht zu, dass wir in irgendeiner Weise bei der Verfolgung solcher Straftaten nachlässig gewesen sind oder aus mangelndem Arbeitseinsatz den Abschluss eines Prozesses verschleppt hätten", sagt er. "Das genaue Gegenteil ist der Fall."  spiegel.de

18.07.2017
Der Missbrauchsbeauftragte der DBK, Bischof Dr. Stephan Ackermann, schweigt.

18.07.2017:
Der Dreiklang aus Gewalt, Angst und Hilflosigkeit sollte dazu dienen, den Willen der Schüler zu brechen und ihnen Persönlichkeit und Individualität zu nehmen“, so Webers Formulierung.
Weber räumt auch mit der Mär auf, dass solche Erziehungsmethoden allgemein üblich gewesen seien. „Die beschriebenen Vorfälle körperlicher Gewalt waren zu allen Zeiten im Berichtszeitraum mit wenigen Ausnahmen verboten und strafbar“, so sein deutliches Fazit. Eine klare Mitverantwortung dafür sieht Weber unter anderem beim früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger. Er habe über die körperliche Gewalt Bescheid gewusst, aber weggeschaut und sei nicht eingeschritten. In der Gesamtschau spricht Weber von einer „Kultur des Schweigens“. Nahezu alle Verantwortungsträger bei den Domspatzen hätten zumindest ein „Halbwissen“ von den Vorfällen gehabt, jedoch wenig Interesse gezeigt. Der Schutz der Institution sei im Vordergrund gestanden, Opferschicksale seien ignoriert, Beschuldigte teilweise geschützt worden. regensburg-digital.de


18.07.2017:
Der Generalvikar des Bistums Regensburg,  Michael Fuchs: "Das Thema ist 2010 „nach bestem Wissen und Gewissen“ angegangen worden, was aber „in vielem auch mangelhaft“ gewesen ist. Wir haben alle Fehler gemacht, viel gelernt und sehen heute, dass wir früher manches hätten besser machen können“ radiovaticana.de

18.07.2017:
"Wir sind Kirche"  fordert die Regensburger Bistumsleitung auf, in gleicher Qualität wie den Aufklärungsprozess für die Domspatzen auch einen Aufklärungsprozess zu Fällen sexueller Gewalt durch Seelsorger in Gemeinden und anderen Einrichtungen im Bistum einzuleiten.  wir-sind-kirche.de



18. Juli 2017
Bistum Regensburg: Im Namen des Herrn: 500 Kinder Opfer körperlicher Gewalt, 67 Kinder zusätzlich auch Opfer sexueller Gewalt - Dunkelziffer liegt möglicherweise noch höher: "Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager": Ein Abschlussbericht zeigt das Ausmaß der Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen. Dort wurden deutlich mehr Kinder missbraucht, als bislang bekannt. Demnach wurden 500 Kinder Opfer körperlicher Gewalt, 67 Kinder zusätzlich auch Opfer sexueller Gewalt. Gerhard Ludwig Müller, war wiederholt vorgeworfen worden, die Aufklärung behindert zu haben. Nach Bekanntwerden des Skandals hatte er gesagt, der Missbrauch durch Priester sei von Medien aufgebauscht worden. den vollständigen Artikel auf "spiegel.de" lesen