Bistum Würzburg


Bistum Würzburg
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  • 09.03.2017: Klaus Laubenthal hat laut Angaben des Bistums Bischof Friedhelm Hofmann und Generalvikar Thomas Keßler am Mittwoch schriftlich mitgeteilt, dass er auf eigenen Wunsch zum 18. März seine Tätigkeit als Ansprechpartner für Opfer sexuellen Missbrauchs beendet. Gründe für seine Entscheidung habe er nicht genannt. (mainpost.de)

  • 02.03.2017:  Die Vorgehensweise des Bischofs bei der Aufklärung im Fall Alexandra W. wirft weitere Fragen auf - auch für Prof. Dr. Laubenthal.  Zweifelte Bischof Hofmann selbst an der Aussage von Heinz G.?  Warum ließ Bischof Hofmann überhaupt ein zweites Gutachten über die Beschuldigende einholen? Warum nach Abschluss des kirchenrechtlichen Verfahrens? Warum nach Aktenlage? Dürfen Unterlagen nach Abschluss eines kirchenrechtlichen Verfahrens willkürlich aus der Akte herausgenommen und einem Gutachter übergeben werden? Diese und weitere Fragen auf "mainpost.de"
  • 23.02.2017:  Das Bistum Würzburg teilt öffentlich mit, dass das Verfahren gegen Heinz G. eingestellt wurde. Nach Ansicht des Bistums bestünde keine Grundlage, den Priester in seinen Tätigkeiten einzuschränken. Die Beschuldigende Alexandra W. erfährt durch diese Pressemitteilung, dass Bischof Hofmann über sie ein zweites Gutachten einholen ließ - jedoch ohne die Beschuldigende darüber zu informieren.
  • 03.02.2017: Neun Monate hat der Missbrauchsbeauftragte , Prof. Laubenthal,  Hinweise geprüft. Jetzt wird das Verfahren gegen einen hochrangigen Kleriker der Diözese Würzburg eingestellt:  Gelöst ist der Fall jedoch nicht.
  • 29.05.2016: Thema Missbrauch auf dem Katholikentag.  E. Kerstner (gottes-suche.de),  P. Wensierski, Pater K. Mertens und weitere vor Ort. -  Der Missbrauchsbeauftrage,  Bischof Dr. Stephan Ackermann,  auch. "mainpost.de" berichtet.
  • 24.04.2016: Prof. Dr. Klaus Laubenthal äußert sich in dem "mainpost.de"- Artikel "Verjährt ist verjährt" zu den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegenüber dem ehemaligen Missbrauchsbeauftragten und erläutert u.a. die juristische Lage.
  • 12.04.2016:  "Stellungnahme der Diözese Würzburg zu den Schmierereien in der Kiliansgruft": Die Schmierereien in der Grabeskirche der Frankenapostel beziehen sich auf den Umgang der katholischen Kirche mit Vorwürfen sexuellen Missbrauchs und beschimpfen auf unsägliche Weise den 2014 verstorbenen Generalvikar der Diözese Würzburg. Die Diözese Würzburg verurteilt diese Schmierereien auf das Schärfste. Die katholische Kirchenstiftung Neumünster hat Strafantrag gestellt."
  • 06.04.2016: Im "Würzburger katholischen Sonntagsblatt" wird ein "Leserbrief" von Karl-Peter Büttner veröffentlicht, Vorsitzender des Würzburger Diözesanrats. Büttner legt Wert darauf, dass sein "Schreiben", das an den "SPIEGEL", die "Main-Post" und an den "Bayerischen Rundfunk" gerichtet ist, als "Privatmann" geschrieben hat. Vermutlich aus Gründen. Der "Leserbrief" trägt die Überschrift: "Boulevard, selektive Wahrnehmung und Stimmungsmache". 
  • 01.04.2016:     Auf "sueddeutsche.de" erscheint der Artikel "Missbrauch in der Kirche, ein Verdacht auf immer und ewig", dessen inhaltliche Angaben nachweislich nicht so ganz der Wahrhheit entsprechen. Abgesehen davon, scheint es in dem Artikel mehr um den Beschuldigten zu gehen, als um den tatsächlichen Aspekt, mit dem die Betroffene an die Öffentlichkeit trat: Es geht um den "Aufklärungswillen" der katholischen Kirche bzw. um den nicht vorhandenen Aufklärungswillen. Es geht darum, wie die Kirche entgegen ihrer Behauptung, das Opfer stehe im Mittelpunkt, agiert.  In diesem Artikel scheint man dem Beschuldigten als Opfer darstellen zu wollen. Gegen "einen Verdacht auf immer und ewig", sehen die Leid(t)linien unter Punkt 42 vor: "Es ist Aufgabe des Ordinarius, den guten Ruf einer fälschlich beschuldigten oder verdächtigten Person durch geeignete Maßnahmen wiederherzustellen (vgl. can. 1717 § 2 CIC bzw. can. 220 CIC)".  Allerdings dürfte es hierzu wohl kaum Veranlassung geben. De facto aber bleibt die Tatsache: Die Opfer haben lebenslänglich! - Unerwähnt bleibt zudem, dass sich bereits weitere Betroffene melden, die auf ihre unsäglichen Erfahrungen mit dem Bistum Würzburg hinweisen und die Vorwürfe gegen das Bistum Würzburg untermauern und auch bestätigen können.

  • 31.03.2016:   Bayerisches Fernsehen ("Abendschau") - "Es ist für die Seele so schlimm, dass - um zu überleben - die Seele einfach zumacht." - Mehr bedarf es nicht der Worte an dieser Stelle, wenn man sich das Interview anschaut.
  • 31.03.2016:  "Natürlich kann dadurch das, was den Opfern passiert ist, nicht wieder gut gemacht werden. Aber es zeigt ihnen, dass sie ernst genommen und nicht mehr als die Nestbeschmutzer behandelt werden, die es wagen, Männer der Kirche eines Verbrechens zu beschuldigen. Denn das war es, was viele Missbrauchsopfer in den vergangenen Jahrzehnten erfahren mussten und – wie der aktuelle Fall in Würzburg zeigt – immer noch erfahren." (abendzeitung-muenchen.de)
  • 31.03.2016: "Skandal im Bistum Würzburg: Mit Rücksicht auf die laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen zu dem Fall äußert sich die Diözese derzeit nicht", sagte Bistumssprecher Bernhard Schweßinger am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur. (focus.de)
  • 31.03.2016: Die Betroffene, Alexandra W., im O-Ton. Jetzt äußert sich die mittlerweile 44-jährige erstmals im Gespräch mit dem BR zu dem Fall. (Audiobeitrag)
  • 31.03.2016:   Auf "br.de"schildert die 44-Jährige den Fall aus ihrer Sicht: "Trauma statt Traum von einer gerechten Kirche" 
  • 30. März 2016: " Ein Missbrauchsbeauftragter der Kirche als Täter? Wenn sich die jüngsten Vorwürfe jemals als wahr herausstellen sollten, wäre eine Dimension erreicht, die einen nur noch fassungslos und ungläubig werden ließe." ... weiter heißt es:"2014 entschied die Würzburger Bistumsleitung, dass der Fall nicht an die weltliche Justiz weitergeleitet wird. Man befürchtete „Indiskretionen“." (mainpost.de)
  • 30. März 2016:  Erstmals äußert sich die Betroffene nach Veröffentlichung des SPIEGEL-Artikels.  So rät sie auf "mainpost.de" aufgrund ihrer Erfahrungen anderen Missbrauchsopfern: " Bei der momentanen Praxis würde ich jedem Opfer abraten, auf diese Institution zu hoffen. Stattdessen würde ich raten: Macht die Taten öffentlich, schreit sie heraus und schließt euch zusammen – nicht nur gegen Täter, sondern gegen ihre Helfer, die Vertuscher in den Institutionen, übrigens nicht nur in den Kirchen."
  • 30. März 2016:  Prof. Dr. Laubenthal im Interview auf "mainpost.de": „Wenn man ein Gebäude auf zwei Säulen stellt und eine Säule weitgehend einreißt, dann weiß man, dass die Gefahr nicht fern liegen könnte, dass eben die ganze Konstruktion zusammenbricht.“

  • 30. März 2016: "Inzwischen gibt es Hinweise auf einen weiteren Missbrauch durch denselben Täter" (br.de, Mediathek)
  • 29. März 2016: "Vertuschter Missbrauch?" - Prof. Dr. Laubenthal sagt in diesem Interview: "Es ist so, dass es Anhaltspunkte gibt, dass mir von Personen etwas vorgetragen wurde, dass mich veranlasst, in nächster Zeit Untersuchungen in diesem Zusammenhang noch durchzuführen, die sich möglicherweise auf die gleiche Person beziehen." ("br.de" / mediathek)

  • 29. März 2016:  "Aus Mangel an Beweisen" - ein Erklärungsversuch, der nicht ganz der Wahrheit entspricht auf "katholisch.de"
  • 29. März 2016: "Staatsanwaltschaft ermittelt nach Missbrauchsvorwurf"- Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen einen hochrangigen Geistlichen des Bistums Würzburg hat die Staatsanwaltschaft nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dies hat Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen dem BR bestätigt....Wie der Kriminologe bestätigte, liegen ihm außerdem Hinweise verschiedener Personen auf einen weiteren Fall vor, die sich möglicherweise auf dieselbe Person als Täter beziehen. ("br.de")
  • 26. März 2016: Unter dem SPIEGEL-Artikel werden als Hilfsangebot Beratungsstellen aufgeführt, an die sich u.a. Betroffene wenden können. Unter den Anzeigen ist auch die "Beratungsstelle der Katholischen Kirche": "hilfe-missbrauch.de". - Wenn man die angezeigte Seite öffnet, sieht man, was die Kirche tatsächlich für die Betroffenen tut. 
  • 26. März 2016: Videointerview mit P. Wensierski: der SPIEGEL-Journalist über seine Recherche im Bistum Würzburg "Kerikales Schweigen"
  • 26.März2016: Der Spiegel ist ab heute morgen als Printausgabe erhältlich.
  • 25. März 2016 (Karfreitag) Knapp 1h später twittert das Bistum Würzburg eine "Chronologie" zu dem aktuellen Fall Würzburg
  • 25. März 2016: Der SPIEGEL kündigt in seiner Vorabmeldung Würzburg an. Digital ist der Artikel ab 18.04h zu lesen.

  • 22. März 2016: Die "Mainpost" schlüsselt die vier "neuen Fälle" detaillierter auf (MissBit)
  • 21. März 2016: Professor Dr. Klaus Laubenthal, Ansprechpartner in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs, legt Jahresbilanz 2015/2016 vor: Vier Vorwürfe wegen sexualbezogener Missbrauchshandlungen und wegen Grenzüberschreitungen unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit wurden im zurückliegenden Jahr an Professor Dr. Klaus Laubenthal, Ansprechpartner in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs, übermittelt. Das teilte Laubenthal am Montag, 21. März, in Würzburg mit. (pow.bistum-wuerzburg.de)
  • Juli 2015: Papst feuert Priester im Bistum Würzburg: Papst Franziskus hat einem Ruhestandspriester der Diözese Würzburg wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger mit sofortiger Wirkung alle Rechte und Pflichten entzogen. Bischof Hofmann hat dem 75-jährigen Wolfdieter W. die Entscheidung aus Rom am Donnerstag (29.07.15) im Bischöflichen Ordinariat Würzburg mitgeteilt.
  • Januar 2015: Insgesamt gingen bei Laubenthal in den zurückliegenden fünf Jahren 93 Vorwürfe ein, davon im ersten Amtsjahr Laubenthals allein 62 Vorwürfe. Dazu zählten zum Beispiel auch Falschbeschuldigungen, innerfamiliäre Missbrauchsfälle, Vorwürfe gegen Priester anderer Bistümer oder Mitarbeiter der evangelischen Kirche sowie Vorwürfe gegen Ordensleute, die Laubenthal an die jeweiligen Ordensgemeinschaften weiterleitete. 41 Vorwürfe der vergangenen fünf Jahre betrafen 33 Priester der Diözese Würzburg. Von den beschuldigten Priestern waren zum Zeitpunkt der Anschuldigungen laut Laubenthal bereits 16 gestorben. Von den 17 lebenden Priestern wurden zwölf Priester sexualbezogene Missbrauchshandlungen vorgeworfen. Bei fünf Priestern betrafen die Vorwürfe Grenzverletzungen unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit.(pow.bistum-wuerzburg.de)
  • Januar 2015: 33 Priester + 5 Priester, die im Internet Kontakt mit sexueller Motivation suchten (Artikel nicht mehr abrufbar), (br.de)

  • November 2014:  Würzburgs Bischof Hofmann hat am Wochenende einen Priester mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Der Vorwurf einer "sexualbezogenen Grenzüberschreitung" soll nun überprüft werden. (mainpost.de)
  • März 2014: Professor Dr. Klaus Laubenthal, Ansprechpartner in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs, legt Jahresbilanz 2013/2014 vor – Vier Vorwürfe, davon drei gegen bereits verstorbene Kleriker. Insgesamt wurden in der Zeit seit 2. März 2013 an Professor Dr. Klaus Laubenthal, Ansprechpartner in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs, vier Vorwürfe übermittelt, drei davon gegen bereits verstorbene Kleriker. 2012/2013 waren es insgesamt neun Vorwürfe, 2011/2012 14 Vorwürfe, 2010/2011 62 Vorwürfe. (aktuell.bistum-wuerzburg.de)
  • März 2014: Johannes Heibel veröffentlicht sein Buch: "Der Pfarrer und die Detektive" : ein Tatsachenbericht. Er beleuchtet auf unvergleichliche Weise, wie die Kirche aber auch staatliche Einrichtungen mit Fällen von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen umgehen.Im Rahmen der Arbeit für die „Initiative gegen Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.V.“ haben Johannes Heibel und seine Co-Autoren in den vergangenen zwanzig Jahren unter anderem die Fälle zweier Pfarrer verfolgt und darin involvierte Opfer und Zeugen, Insider, ausfindig gemacht und befragt. Dabei haben sie nicht nur mit den beteiligten Personen kommuniziert und Presse-Berichte zusammengetragen, sondern konnten zudem geheime Unterlagen sicherstellen, die das Vorgehen der Kirche, die Vertuschungs- und Einschüchterungsversuche, enthüllen. Ein Fall bezieht sich auf das Bistum Würzburg.
  • Januar 2012: Geistlicher beichtet Missbrauch am Kind seiner Haushälterin: Ein früher im Bistum Würzburg tätiger Pater soll sich zwischen 1997 und 2002 mehrfach an einem Kind vergangen haben. Deshalb soll sich der 56-Jährige jetzt in Würzburg vor Gericht verantworten.(mainpost.de)
  • Dezember 2011: Missbrauch - Priester von allen Ämtern entbunden / Vor über 30 Jahren hatte ein Priester im Bistum Würzburg sexuellen Kontakt zu einem minderjährigen Jugendlichen. Der heute 59-Jährige wurde nun in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. (infranken.de)
  • Im Dezember 2011 versetzte das Bistum Würzburg einen 59 Jahre alten Priester aus dem Landkreis Main-Spessart in den Ruhestand. Er hatte zugegeben, vor 30 Jahren homosexuelle Kontakte zu einem Minderjährigen gehabt zu haben
  • Im März 2011 legte das Bistum Würzburg seine Bilanz der Missbrauchsvorwürfe vor. Der Missbrauchsbeauftragte der Diözese, Klaus Laubenthal, sprach dabei von 20 Priestern, die sich an Minderjährigen vergangen hätten. Vier weitere Priester begingen Grenzüberschreitungen unterhalb der Straftatengrenze. Die Hälfte der Beschuldigten sei bereits verstorben. In sieben Fällen habe die Staatsanwalt ermittelt, musste jedoch alle Verfahren bereits wieder einstellen. Insgesamt lagen 62 Vorwürfe gegen Geistliche vor. Zwei hatten sich als unwahr herausgestellt, in vier Fällen waren die Opfer nicht minderjährig. 13 Vorwürfe richteten sich gegen Ordensangehörige und 30 weitere gegen die oben genannten Priester
  • Im Oktober 2010 wurde in der Reihe „Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder“ des Senders RTL II eine Folge ausgestrahlt, in der ein pädophiler Kinderdorfleiter der Caritas Würzburg beschuldigt wurde. Die Caritas empörte sich vor allem darüber, dass weder das Bistum noch die Caritas vom Sender über den Mann informiert wurden, obwohl die Aufnahmen bereits vor dem Ökumenischen Kirchentag im Mai 2010 gemacht worden waren. So konnte der Kinderdorfleiter noch weitere fünf Monate in der Einrichtung tätig sein, wo er 37 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren betreute. RTL II rechtfertigte sich mit dem Hinweis, dass man die Staatsanwaltschaft nicht eingeschaltet habe, da kein Straftatbestand vorgelegen habe. Die Caritas wollte diesen Hinweis jedoch nicht gelten lassen
  • Oktober 2010: Kirche hält Pater D. des sexuellen Missbrauchs für schuldig: Der 76-jährige Pater Damian streitet die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs nach wie vor ab. Dennoch wird er jetzt von seinen Aufgaben in der Jugendarbeit der Diözese entbunden und muss das Franziskanerkloster in Würzburg verlassen. (mainpost.de)
  • Mai 2010: Würzburg: Pädophiler Pfarrer schickt Detektive - Ein wegen Pädophilie verurteilter Pfarrer sucht nach seinem Seelenfrieden - und fordert seine Opfer mit Nachdruck dazu auf, ihre Aussagen zu widerrufen. (sueddeutsche.de)
  • Mai 2010: Bistum Würzburg muss sich schweren Vorwürfen stellen -Das Bistum Würzburg geht bislang 83 Hinweisen auf sexuellen Missbrauch oder körperliche Gewalt im Zusammenhang mit kirchlichen Einrichtungen und Kirchenmitarbeitern nach.(business-on.de)
  • Mai 2010: Gewalt und sexueller Missbrauch -Vorwürfe gegen Kilianeum: Im früheren Bischöflichen Knabenseminar, dem heutigen Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg, sollen Schüler misshandelt worden sein. (faz.net)
  • Mai 2010: Selbstanzeige wegen Missbrauchs: Miltenberger Priester bittet Gemeinde um Vergebung. Ein 62 Jahre alter Priester aus Miltenberg hat gestanden, Anfang der 90er sexuelle Kontakte zu einer 15-jährigen Jugendlichen gehabt zu haben. Der Geistliche aus dem Bistum Würzburg hat angekündigt, Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft zu stellen. (stern.de)
  • Mai 2010: Zwei Priester im Bistum Würzburg beurlaubt. Zwei Priester im Bistum Würzburg sind wegen möglicher sexueller Übergriffe auf Kinder beurlaubt worden. Gegen die katholischen Geistlichen ermittle auch die Staatsanwaltschaft, teilte die Diözese mit. Ein heute 62 Jahre alter Priester der Diözese Würzburg soll 1985 eine 17jährige sexuell belästigt haben. Zudem gibt es auch Missbrauchsvorwürfe gegen eine 59 Jahre alten Priester der Diözese Fulda. Der Geistliche hatte zuletzt im Bistum Würzburg gearbeitet - er war von der Diözese Fulda nach Unterfranken ausgeliehen worden. (welt.de)
  • April 2010: Würzburg/Heppenheim (RPO). Mehr als 50 Meldungen über sexuellen Missbrauch und Gewalt sind in den vergangenen sechs Wochen bei der Diözese Würzburg eingegangen. (rp-online.de)
  • April 2010: Diözese Würzburg meldet mehr als 50 Fälle (rp-online.de)
  • Juli 2009: Katholischer Priester seines Amtes entbunden. Ein 71 Jahre alter katholischer Priester ist wegen des sexuellen Missbrauchs von mindestens 16 Internats-Schülern in Bayern vom Priesteramt entbunden worden. Der Mann darf aber Angehöriger des Ordens bleiben. (fr-online.de)
  • April 2009: "Unter Brüdern" - Im Bistum Würzburg schickte ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Pfarrer seinen Opfern Detektive ins Haus. Der Fall offenbart das jahrelange Versagen der katholischen Kirche.  (spiegel.de)
  • August 2007: Sexueller Missbrauch im Bistum Würzburg - Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen Bischof Hofmann. Da der Junge die Staatsanwaltschaft Würzburg dennoch heimlich eingeschaltet hatte, leitete die Behörde ein Ermittlungsverfahren gegen Pfarrer Klaus-Peter K. wegen sexueller Nötigung ein. Der Fall konnte aber nicht aufgeklärt werden, da der 55-jährige Pfarrer wenig später Selbstmord beging. (daserste.ndr.de)
  • Mai 2002: Würzburg: "Sünder im Talar"  - Die katholische Kirche ist weltweit in Verruf geraten, weil sich Priester an Kindern vergehen. Auch in Deutschland ermitteln Staatsanwälte wegen des Verdachts der Pädophilie. Ein Blick in den Abgrund (zeit.de)
  • April 2002:  Ein 40-jähriger Pfarrer aus Sandberg (Bayern) erstattet bei der Polizei Selbstanzeige, dass er einen Jungen sexuell missbraucht hat. Die Diözese Würzburg entbindet den Mann von seinen priesterlichen Pflichten mit sofortiger Wirkung und informiert die römischen Behörden - das erste Mal, das ein solcher Rapport an den Vatikan öffentlich bekannt wird. (wir-sind-kirche.de)